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All unsere Artikel auf einen Blick


Jenseits von „Happy End“: Warum Gemeinschaft gesünder ist als die Vergötterung der Romantik
Wir alle kennen das klassische Filmende: Die Musik schwillt an, ein Geständnis im Regen, die letzte Umarmung, der Kuss – und dann die Abblende ins Schwarze. Das Bild vermittelt uns: Ab hier sind alle Probleme gelöst. Dieses „Disney-Skript“ lehrt uns, dass Liebe eine Art Schatzsuche ist. Der Hauptpreis? Ein einziger Mensch, der plötzlich alle unsere Bedürfnisse erfüllen soll – egal ob intellektuell, sexuell, emotional oder spirituell. Als Expertin für psychische Gesundheit und
vor 4 Stunden5 Min. Lesezeit


Die leuchtende Schwelle: Beltane und der urbane Blütenmond
Während die Sonne über der Limmat versinkt und die industriellen Silhouetten Zürichs im Dämmerlicht weicher werden, regt sich etwas Altes unter dem Asphalt. In diesem Jahr ist der Übergang vom April zum Mai nicht nur ein Wechsel im Kalender; nein, mann kann sagen es ist ein echtes kosmisches Event. Heute Abend, am Freitag, dem 1. Mai 2026, geht der volle Blütenmond genau in dem Moment auf, in dem wir die Schwelle zu Beltane überschreiten. Für mich trägt dieses Datum ein Gewic
vor 6 Tagen3 Min. Lesezeit


Sacred Villain: Warum es ein heiliger Akt ist, der/die „Böse“ im Drehbuch anderer zu sein
Von klein auf lernen wir, dass „wertend“ zu sein ein fundamentaler Charakterfehler ist. Wir streben danach, offen, empathisch und verständnisvoll zu sein – besonders diejenigen von uns, die sich einem bewussten, reflektierten Leben verschrieben haben. Ich habe Jahre damit verbracht, genau das weiterzuvermitteln. Als ausgebildete Achtsamkeitslehrerin (MBSR) ist meine Kernbotschaft oft: Wahrnehmen, ohne zu bewerten. Ich lehre die Schönheit des „Anfängergeistes“, die Tugend, mit
19. Apr.5 Min. Lesezeit


Narrativmagie: Was Theater und Schauspiel mit Heiligem Ritual zu tun haben
In unserer modernen, produktivitätsbesessenen Welt wird uns oft gesagt, wir sollen „authentisch sein“ – die Masken ablegen und das „wahre“ Selbst darunter finden. Das ist eine Ansicht, der ich absolut zustimme, mit der ich aber gleichzeitig manchmal ringe. Als neurodivergente Person ist für mich in bestimmten Situationen automatisch viel Masking die Norm . Warum? Weil es manchmal notwendig ist, um dazuzugehören – bei der Arbeit, in einer Gruppe von Gleichaltrigen oder in sozi
16. Apr.5 Min. Lesezeit


Spirituelle Übergriffigkeit: Wenn „du hast so eine angenehme Art“ zum Handschlag der Missionierung wird
Hallo ihr Lieben. Heute möchte ich ein Thema aufgreifen, das wir hier auf Ard & Alchemy schon in verschiedenen Nuancen beleuchtet haben. Aber aus (leider) wieder mal aktuellem Anlass müssen wir noch einmal tiefer graben und das Ganze aus einem neuen Blickwinkel betrachten. Neulich sass ich gemütlich auf meinem Sofa, als mein Handy klingelte. Es war schon nach 11 Uhr abends undich dachte mir, vielleicht ein Notfall. Also sah ich auf mein Handy und als ich die Nachricht sah, fr
12. Apr.6 Min. Lesezeit


Le Chemin Parcouru: My Path of Magick Studies and Practices
Wege durch die Magie sind selten geradlinig. Sie winden sich, falten sich zurück, öffnen sich in unerwartete Räume und verschwinden manchmal ganz — nur um in einer anderen Form wieder aufzutauchen. In den letzten zwei Jahrzehnten bin ich viele dieser Wege gegangen, manchmal leichtfüßig, manchmal tief, immer aufmerksam lauschend. Dieser Artikel ist keine Landkarte dessen, was du tun solltest. Er ist eine Reflexion darüber, was Neugier, Urteilsvermögen und Kontext mich gelehrt
28. März3 Min. Lesezeit


Wir sind hier alle verrückt
Was Wunderland über Normalität, Gesellschaft und die Geschichten, die wir uns erzählen, verrät “Wir sind hier alle verrückt.” Es ist einer der berühmtesten Sätze aus Alice im Wunderland, gesprochen von der rätselhaften Grinsekatze zu einer verwirrten Alice, die durch eine Welt wandert, in der scheinbar nichts nach den Regeln der Vernunft funktioniert. Seit Generationen interpretieren Leser:innen die seltsame Logik von Wunderland als Satire, Fantasie oder kindlichen Nonsens. D
25. März4 Min. Lesezeit


Im Gleichgewicht der Frühjahrs-Tagundnachtgleiche und was das Ei uns über Neubeginn lehrt
Heute erreichen wir den Moment des perfekten Gleichgewichts. Der Tag ist exakt so lang wie die Nacht. In der Hektik der Stadt übersehen wir oft, dass dieser astronomische Wendepunkt – das Äquinoktium – der eigentliche Startschuss des sichtbar werdenden Lebens ist. Während die Welt um uns herum in immer buntere Farben taucht, suchen wir nach der Magie dieses Moments und der Balance. Jenseits von Mythen: Warum ich lieber beim Äquinoktium bleibe In erdverbundenen, neuheidnische
21. März4 Min. Lesezeit


Urbane Mystik 101: Spirituell, aber nicht dogmatisch
Spiritualität hat manchmal ein PR-Problem. Sie klingt nach Weihrauch und Weltflucht. Nach geheimen Orden, komplizierten Symbolen, Menschen, die zu viel über Sternzeichen wissen und zu wenig über Grenzen und Strukturen. Und Mystik? Mystik klingt oft wie etwas, das nur in Klöstern passiert. Oder auf Berggipfeln. Oder irgendwo, wo WLAN schlecht ist. Aber hier ist die Wahrheit: Mystik ist nicht exklusiv. Mystik ist nicht elitär. Mystik ist nicht “für die Eingeweihten”. Mystik ist
16. März6 Min. Lesezeit


Magie ist Real. Wissenschaft ist Real. Und beide können an deinem Tisch sitzen.
Manchmal werde ich gefragt, wie ich wissenschaftlich fundierte Psychologie mit etwas so … Unkonventionellem wie Magie und Hexenkunst verbinden kann. Die unausgesprochene Annahme ist dabei fast immer dieselbe: Das geht nicht. Sie erwarten, dass ich mich entscheide. Logik statt Intuition. Daten statt Ritual. Doch für mich waren diese beiden Welten nie Gegensätze. Und es hat mich Jahre gekostet zu verstehen, dass es vollkommen in Ordnung ist, wenn ich Magie nicht – und vielleic
13. März2 Min. Lesezeit


Kunst für soziale Veränderung
Wenn Kreativität zur Transformation wird Kunst war nie nur Dekoration. Sie war auch immer schon Protest, Gebet, Geschichtenerzählen und manchmal sogar Überlebensstrategie. Lange bevor es Social-Media-Kampagnen und virale Hashtags gab, nutzten Menschen Kunst, um der Macht die Wahrheit zu sagen. Sie ritten ihre Ängste in Stein, malten ihre Überzeugungen an Höhlenwände, stickten ihren Widerstand in Textilien und verwandelten Musik, Poesie und Bilder in Werkzeuge für Veränderung.
8. März4 Min. Lesezeit


Warum Hexenkunst politisch ist: Power zurückerobern, Feminismus und der Geist des Widerstands am Internationalen Frauentag
Kurzer Disclaimer vorweg: Achtung, heute ist die Hexe los – und dieser Text ist nichts für fragile männliche Egos oder fundamentalistische Christ:innen. Wenn du trotzdem weiterliest, fühl dich gewarnt. 😉 So. Und jetzt tauchen wir ein. Wenn wir auf The Urban Mystic in der Regel über Hexen und Hexenkunst sprechen, geht es meist um Spiritualität, Alltagsmagie und Rituale, die das Leben reicher machen. Doch die Hexe war nie nur eine private spirituelle Figur – sie war immer auc
8. März5 Min. Lesezeit


Medusa und die Angst vor Weiblicher Wut
Viele von uns kennen die Mythen rund um Medusa – Geschichten, die uns bis heute auf eine ganz bestimmte Weise erzählt werden. Medusa, die berühmteste der Gorgonen, von Anfang an als Monster gezeichnet: Schlangen statt Haare, ein Blick, der zu Stein erstarrt – furchteinflößend, bedrohlich. Doch wenn wir genauer hinschauen, wird klar: Was sie wirklich gefährlich macht, ist nicht ihr Aussehen , nicht einmal die Schlangen. Es ist die Wut, die in ihr brennt. Ein Feuer, geboren aus
2. März4 Min. Lesezeit


Göttlichkeit, verborgen im Offensichtlichen
Während meiner Reisen halte ich jeweils Ausschau nach verborgener Göttlichkeit. Nicht nach jener, die laut nach Aufmerksamkeit ruft – sondern nach der stillen, die in Ecken verweilt, im Stein, im Mythos, an Orten, an denen die meisten Menschen achtlos vorübergehen. Ich suche das Heilige, das im Verborgenen überdauert: eine Göttin in einer verwitterten Fassade, ein vergessenes Symbol in einer schmalen Gasse. Ein alter Tempel, der umbenannt wurde – aber sich nie ganz hat vertre
2. März3 Min. Lesezeit


Deine Energie ist kein öffentliches Eigentum – Moderne Magie um im Grossstadtdschungel gesunde Grenzen zu setzen
Hast du schon einmal bemerkt, dass die Welt dir Aufmerksamkeit schenkt, wenn du gut gelaunt, energiegeladen oder einfach in deiner Mitte bist? Du betrittst ein Café, eine Besprechung oder eine überfüllte Strasse, und Menschen – Freunde, Kolleg:innen, Fremde – werden automatisch auf dich aufmerksam. Manche hinterlassen dich inspiriert, lachend, energiegeladen. Andere… lassen deine Brust schwer werden, deine Gedanken zerstreut, deine Energie erschöpft. Das ist das Paradox der E
28. Feb.8 Min. Lesezeit
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