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All unsere Artikel auf einen Blick


Le Chemin Parcouru: My Path of Magick Studies and Practices
Wege durch die Magie sind selten geradlinig. Sie winden sich, falten sich zurück, öffnen sich in unerwartete Räume und verschwinden manchmal ganz — nur um in einer anderen Form wieder aufzutauchen. In den letzten zwei Jahrzehnten bin ich viele dieser Wege gegangen, manchmal leichtfüßig, manchmal tief, immer aufmerksam lauschend. Dieser Artikel ist keine Landkarte dessen, was du tun solltest. Er ist eine Reflexion darüber, was Neugier, Urteilsvermögen und Kontext mich gelehrt
28. März3 Min. Lesezeit


Urbane Mystik 101: Spirituell, aber nicht dogmatisch
Spiritualität hat manchmal ein PR-Problem. Sie klingt nach Weihrauch und Weltflucht. Nach geheimen Orden, komplizierten Symbolen, Menschen, die zu viel über Sternzeichen wissen und zu wenig über Grenzen und Strukturen. Und Mystik? Mystik klingt oft wie etwas, das nur in Klöstern passiert. Oder auf Berggipfeln. Oder irgendwo, wo WLAN schlecht ist. Aber hier ist die Wahrheit: Mystik ist nicht exklusiv. Mystik ist nicht elitär. Mystik ist nicht “für die Eingeweihten”. Mystik ist
16. März6 Min. Lesezeit


Magie ist Real. Wissenschaft ist Real. Und beide können an deinem Tisch sitzen.
Manchmal werde ich gefragt, wie ich wissenschaftlich fundierte Psychologie mit etwas so … Unkonventionellem wie Magie und Hexenkunst verbinden kann. Die unausgesprochene Annahme ist dabei fast immer dieselbe: Das geht nicht. Sie erwarten, dass ich mich entscheide. Logik statt Intuition. Daten statt Ritual. Doch für mich waren diese beiden Welten nie Gegensätze. Und es hat mich Jahre gekostet zu verstehen, dass es vollkommen in Ordnung ist, wenn ich Magie nicht – und vielleic
13. März2 Min. Lesezeit


Deine Energie ist kein öffentliches Eigentum – Moderne Magie um im Grossstadtdschungel gesunde Grenzen zu setzen
Hast du schon einmal bemerkt, dass die Welt dir Aufmerksamkeit schenkt, wenn du gut gelaunt, energiegeladen oder einfach in deiner Mitte bist? Du betrittst ein Café, eine Besprechung oder eine überfüllte Strasse, und Menschen – Freunde, Kolleg:innen, Fremde – werden automatisch auf dich aufmerksam. Manche hinterlassen dich inspiriert, lachend, energiegeladen. Andere… lassen deine Brust schwer werden, deine Gedanken zerstreut, deine Energie erschöpft. Das ist das Paradox der E
28. Feb.8 Min. Lesezeit


Der Baum der mich Grenzen lehrte
Ich war im Kindergarten, als ich zum ersten Mal einem Naturgeist begegnete – auch wenn ich damals noch keine Worte dafür hatte. Direkt vor unserer kleinen Schule im Dorf stand ein Baum. Ein wunderschöner, weit ausladender Baum, um den wir Kinder spielten, auf den wir kletterten und an den wir uns manchmal lehnten, als wäre er ein selbstverständlicher Teil unseres Spielplatzes. Zuerst fühlte es sich magisch an – wie ein stiller Freund, gross und weise. Doch dann begann etwas M
21. Feb.2 Min. Lesezeit


Geständnisse einer naturspirituellen Okkultistin – 10 Jahre später
Ihr Lieben, trotz Zaubertränken und Tinkturen wird auch die Urbane Hexe nicht jünger. Diejenigen unter euch, die meine Zeilen schon seit vielen Jahren lesen, mögen sich vielleicht sogar noch an meine alte Internetpräsenz Ard de vivre erinnern. Vor über 10 Jahren habe ich dort schon einmal einen Artikel geschrieben zum Thema Geständnisse einer naturspirituellen Okkultistin – eine kleine Momentaufnahme meiner Gedanken und Erfahrungen mit Okkultismus und Naturspiritualität.
14. Feb.3 Min. Lesezeit


Wach gehen: Warum ein gesunder Glaube Verantwortung braucht
Ein Glaubensweg kann ein Zuhause sein. Ein innerer Ort, der weich wird, wenn die Welt zu laut ist. Ein Licht, das wir anzünden, wenn alles in uns nach Orientierung sucht. Und ja — das ist wunderschön. Aber Glaubenswege sind nicht einfach nur woo woo . Sie berühren etwas zutiefst Menschliches: unser Bedürfnis nach Sinn. Nach Verbundenheit. Nach Halt in einer chaotischen Welt. Psychologisch gesehen kann genau das heilsam sein.Rituale können regulieren. Gemeinschaft kann tragen.
10. Feb.6 Min. Lesezeit


Urbane Hexenkunst im Alltag: Nachhaltigkeit als gelebte Praxis
Es gibt diese Vorstellung, dass nachhaltiges, naturverbundenes Leben immer im grossen Stil, konsequent und sichtbar sein muss. Dass man entweder „alles richtig“ macht – oder eben gar nicht. Bio. Zero Waste. Selbstversorgung. Kräutergarten. Zeit. Geld. Ruhe. Und dann gibt es den Alltag. Wecker. Arbeit. Termine. Einkaufen zwischen zwei Calls. Ein Balkon, der manchmal mehr Tauben als Sonne sieht. Eine Wohnung, in der man lebt – nicht inszeniert. Urbane Hexenkunst beginnt genau h
7. Feb.5 Min. Lesezeit


Von Brigid bis Maria: Wie alte Götter im Heiligenkleid weiterleben
Du gehst durch die Stadt, vorbei an einer Kirche, einer alten Kapelle, und denkst: ‚Noch ein Heiliger, der mir Schutz bringen soll.‘ Aber was, wenn ich dir sage, dass viele dieser Heiligen ursprünglich mächtige, uralte Göttinnen und Götter waren – nur in ein christliches Gewand gesteckt? Am heutigen St. Brigid's Tag (1. Februar) möchte ich einen Moment innehalten, um über die tieferen Schichten dieser Wurzeln nachzudenken. Willkommen in der urbanen Welt der Heiligen – wo kath
1. Feb.4 Min. Lesezeit


Ein Ruhiger Morgen mit Göttin Brigid
Es ist noch früh. Die Stadt schläft noch halb. Ich tapse barfuss in die Küche wie in einen Tempel mit Wasserkocher, den ich gähnend anschalte um mir meinen Tee vorbereiten zu können. Während ich warte, geniesse ich diese ganz besondere Stille am morgen, die mir jeweils ein Gefühl von Geborgenheit gibt. Ich zünde eine Kerze an, denn bevor der Tag so richtig in die Gänge kommt, habe ich vor die Stille für eine sanfte Aufrufung zu nutzen. „Brigid“, sage ich leise und warte. Die
31. Jan.3 Min. Lesezeit


Das Frühjahr: Schwellenraum zwischen innerer Neuordnung und äusserem Wachstum
In vorangehenden Artikeln haben wir bereits über Neuanfänge gesprochen – und darüber, dass ein „Jahresbeginn“ längst nicht in allen Kulturen (und auch nicht für alle Menschen heute) mit dem 1. Januar zusammenfällt. Zeit wird nicht überall gleich erlebt. Und Wandel folgt selten einem linearen Kalender. Ich persönlich habe ein eher ambivalentes Verhältnis zum Thema Neubeginn. Für mich ist er kein klarer Schnitt, kein symbolischer Reset-Knopf, sondern ein Prozess in mehreren Stu
17. Jan.2 Min. Lesezeit


Heidnische Spiritualität in Partnerschaft mit dem Göttlichen
In einer Stadt zu leben bedeutet, von unzähligen Kulturen, Traditionen und Glaubenssystemen umgeben zu sein – vielschichtig, widersprüchlich, lebendig. Genau das liebe ich am urbanen Leben. Es lädt zu Neugier ein statt zu Gewissheiten, zu Beobachtung statt zu Dogmen. Ich verstehe nicht alles, dem ich begegne, und ich stimme auch nicht allem zu – und doch liegt in dieser täglichen Koexistenz von Unterschiedlichkeit etwas zutiefst Schönes. Das ist ein Teil dessen, was eine Stad
11. Jan.3 Min. Lesezeit


Als Ganzes geboren: Verantwortung, Balance und das heidnische Menschenbild
Es gibt eine Vorstellung, die tief in vielen natur‑ und erdverbundenen Traditionen verwurzelt ist – und die in einer Welt der ständigen Selbstoptimierung fast leise radikal wirkt: Wir werden als Ganzes geboren. Nicht perfekt. Nicht fertig. Aber ganz. In heidnisch geprägten Weltbildern ( natur-und erdverbundene Glaubensrichtungen ) kommen Menschen nicht als sündig, gebrochen oder grundsätzlich fehlerhaft zur Welt. Wir treten ins Leben als Teil eines lebendigen Gefüges – Natur
9. Jan.3 Min. Lesezeit


Der Mensch im heidnischen Weltbild – Ein Wesen im Netz des Lebens und der göttlichen Natur
In einer modernen Welt, die den Menschen oft über die Natur erhebt, wirkt das heidnische Weltbild fast wie ein Gegenentwurf – und vielleicht gerade deshalb so wohltuend. Hier ist der Mensch keine Krone der Schöpfung, kein göttlich eingesetzter Verwalter, kein distanzierter Beobachter der Natur. Er ist ein Teil von ihr , gewoben in ein Netz aus Beziehungen, Zyklen, Kräften und Geschichten, die weit älter sind als jede menschliche Kultur. Das heidnische Naturverständnis ist nic
5. Jan.6 Min. Lesezeit


Ein Faden, sie alle zu verbinden: Kunst zwischen mentalem Wohlbefinden & Magie
Über Psychologie, Atem, Kunst und den roten Faden, den ich lange nicht gesehen habe Lange Zeit wirkte meine Arbeit wie eine Sammlung einzelner Fäden. Ausgebildet in Beratender Psychologie, MBSR und Pranayama hatte ich die Möglichkeit, viele Konzepte, die menschliches Wohlbefinden unterstützen, kennenzulernen – und weiterzugeben. Jeder Weg bot Einsicht, Struktur und Tiefe. Und doch blieben sie, für sich genommen, genau das: Fäden. Die Psychologie lehrte mich, wie Menschen sich
30. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Jenseitsverständnis aus heidnischer Sicht – Zwischen Welten, Ahnen und Naturkräften
In modernen Weltbildern wird der Tod oft linear oder final gedacht – häufig als eindeutiges Endziel. In narurverbundenen, heidnischen Traditionen jedoch ist das Jenseits oft vielschichtig, durchlässig und eng mit Natur, Ahnen und kosmischen Kräften verbunden. Es ist kein fernes „Endziel“, sondern Teil eines lebendigen Netzes, in dem alles fortbesteht – auf unterschiedlichen Ebenen und in vielfältiger Form. Bekannte Jenseitskonzepte im Heidentum Das, was wir heute unter „ Heid
27. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Sinn finden im Alltäglichen: Winter, Dunkelheit und die Kunst des Erinnerns
Das Problem ist nicht die Dunkelheit. Das Problem ist, dass wir vergessen haben, ihr zuzuhören. In diesen Tagen, rund um die Wintersonnenwende, höre ich immer wieder denselben Satz: „Ich wünschte, es wäre Sommer.“ Oder zumindest: „Wenn es doch nur mehr Licht gäbe.“ Und ich verstehe es. Licht fühlt sich grosszügig an. Licht macht vieles leichter. Schenkt uns Energie. Der Sommer verlangt oft weniger von uns ( zumindest in gewisser Weise ) — er dehnt die Abende weit, mildert uns
23. Dez. 20255 Min. Lesezeit


Vom Zauber der Geweihten Nächte
Es gibt so viele Geschichten, Mythen und Bräuche rund um die Wintersonnenwende, dass man kaum weiss, wo man anfangen soll. Wir alle kennen das klassische Weihnachtsfest mit seinen Lichtern, Düften und Geschenken – doch wie feiern jene, die naturspirituellen Pfaden folgen, diese geheimnisvolle Schwelle zwischen Dunkelheit und Licht? Jede Familie, jede Gemeinschaft, ja sogar jede*r Einzelne hat hier seine eigenen kleinen Rituale und magischen Momente. Bei uns sieht es so aus: W
21. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Die Magie der Rauhnächte (Teil 2) – Dein Zwischenjahres-Journal
Die Rauhnächte sind nicht nur ein magischer Übergang zwischen Altem und Neuem, sie sind auch eine Einladung, bewusst zu reflektieren, loszulassen und neue Energie zu kultivieren . Während der erste Teil der Artikelreiehe die Ursprünge, Bräuche und symbolische Bedeutung beleuchtet hat, geht es jetzt ans praktische Tun : Wie du dein eigenes Zwischenjahres-Journal gestalten kannst, um die zwölf Nächte bewusst zu nutzen. Warum Journaling in den Rauhnächten so kraftvoll ist Wir s
19. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Der heilige Gang in der Spirale
Das Symbol der Spirale trägt eine uralte Bedeutung mit sich. Als feminines Symbol wird sie nicht nur gerne mit so mancher Muttergottheit und der Erdenmutter in Verbindung gebracht, sie steht auch für Intuition, Vertrauen und Verbindung zu unserem ursprünglichsten Inneren. In den vergangenen Jahren habe ich schon einiges über die Wintersonnenwende und deren Bräuche berichtet, doch von einem ganz besonderen Brauch möchte ich jetzt noch genauer sprechen, nämlich dem Gang der he
15. Dez. 20252 Min. Lesezeit
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