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Entdecke moderne Magie, spirituelle Power und feministsches Feuer durch narrative Kunst
All unsere Artikel auf einen Blick


Von Brigid bis Maria: Wie alte Götter im Heiligenkleid weiterleben
Du gehst durch die Stadt, vorbei an einer Kirche, einer alten Kapelle, und denkst: ‚Noch ein Heiliger, der mir Schutz bringen soll.‘ Aber was, wenn ich dir sage, dass viele dieser Heiligen ursprünglich mächtige, uralte Göttinnen und Götter waren – nur in ein christliches Gewand gesteckt? Am heutigen St. Brigid's Tag (1. Februar) möchte ich einen Moment innehalten, um über die tieferen Schichten dieser Wurzeln nachzudenken. Willkommen in der urbanen Welt der Heiligen – wo kath
vor 2 Tagen4 Min. Lesezeit


Das Fest von Imbolc – Wenn die Erde wieder zu atmen beginnt
Es gibt einen Moment in jedem Jahr, in dem sich das Licht verändert. Die Luft trägt noch den kühlen Atem des Winters, und doch liegt etwas Sanftes darin – ein Versprechen statt einer Warnung. Es ist subtil, fast geheim: Knospen, die unter der Rinde anschwellen, das erste Vogelgezwitscher, der zarte Duft tauender Erde. Das ist Imbolc , das Fest des Erwachens und des Lichts – der leise Herzschlag zwischen Winter und Frühling. Etymologie: „Im Bauch“ der Erde Der Name Imbolc
24. Jan.3 Min. Lesezeit


Das Frühjahr: Schwellenraum zwischen innerer Neuordnung und äusserem Wachstum
In vorangehenden Artikeln haben wir bereits über Neuanfänge gesprochen – und darüber, dass ein „Jahresbeginn“ längst nicht in allen Kulturen (und auch nicht für alle Menschen heute) mit dem 1. Januar zusammenfällt. Zeit wird nicht überall gleich erlebt. Und Wandel folgt selten einem linearen Kalender. Ich persönlich habe ein eher ambivalentes Verhältnis zum Thema Neubeginn. Für mich ist er kein klarer Schnitt, kein symbolischer Reset-Knopf, sondern ein Prozess in mehreren Stu
17. Jan.2 Min. Lesezeit


Neubeginn kennt viele Wege: Silvester und andere Jahreswechsel weltweit
Ich laufe durch die engen Gassen der Stadt. Am 31. Dezember, früh morgens, ist alles noch still. Die Strassen sind leer, nur die letzten Gläser vom Vorabend klirren leise in den Hinterhöfen, und ich geniesse diesen Moment der Ruhe. Es ist ein Übergang, ein Atemzug zwischen dem Alten und dem Neuen, den die hektische Feier des bevorstehenden Abends noch nicht erreicht hat. Doch warum feiern wir diesen Tag eigentlich? Warum genau den 31. Dezember ? War das schon immer so? Tatsäc
31. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Vom Zauber der Geweihten Nächte
Es gibt so viele Geschichten, Mythen und Bräuche rund um die Wintersonnenwende, dass man kaum weiss, wo man anfangen soll. Wir alle kennen das klassische Weihnachtsfest mit seinen Lichtern, Düften und Geschenken – doch wie feiern jene, die naturspirituellen Pfaden folgen, diese geheimnisvolle Schwelle zwischen Dunkelheit und Licht? Jede Familie, jede Gemeinschaft, ja sogar jede*r Einzelne hat hier seine eigenen kleinen Rituale und magischen Momente. Bei uns sieht es so aus: W
21. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Die Nacht vor der Sonnenwende
auch bekannt als Mutter-Nacht · Modraniht · Wintersonnenwendabend oder Sonnenwendnacht Heute Abend summt die Stadt anders. Fenster leuchten wie kleine Altäre. Strassenbahnen gleiten durch die Dunkelheit wie leise Zauber. Irgendwo zwischen dem letzten E-Mail-Entwurf und der ersten Kerzenflamme betreten wir die Mutter-Nacht — Modraniht , die Nacht der Mütter. Eine Schwellen-Nacht. Eine Nacht, die nicht glitzert. Eine Nacht, die hält. Für diejenigen von uns, die einen naturverbu
20. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Die Magie der Rauhnächte (Teil 2) – Dein Zwischenjahres-Journal
Die Rauhnächte sind nicht nur ein magischer Übergang zwischen Altem und Neuem, sie sind auch eine Einladung, bewusst zu reflektieren, loszulassen und neue Energie zu kultivieren . Während der erste Teil der Artikelreiehe die Ursprünge, Bräuche und symbolische Bedeutung beleuchtet hat, geht es jetzt ans praktische Tun : Wie du dein eigenes Zwischenjahres-Journal gestalten kannst, um die zwölf Nächte bewusst zu nutzen. Warum Journaling in den Rauhnächten so kraftvoll ist Wir s
19. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Die Magie der Rauhnächte (Teil 1)– Zeit Zwischen den Jahren
Noch bevor das Jahr seinen letzten Vorhang fallen lässt, während die Stadt in ein glitzerndes Winterkleid schlüpft und selbst die sonst ruhelosen Strassen für einen Moment sanfter atmen, verändert sich etwas. Strassen werden stiller, der E-Mail-Verkehr versiegt, und selbst das allgegenwärtige Summen des Alltags wird leiser. Die Welt scheint den Atem anzuhalten. Die Zeit fühlt sich plötzlich anders an – dichter, weicher, durchscheinender. Als würde ein unsichtbarer Schleier üb
19. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Der heilige Gang in der Spirale
Das Symbol der Spirale trägt eine uralte Bedeutung mit sich. Als feminines Symbol wird sie nicht nur gerne mit so mancher Muttergottheit und der Erdenmutter in Verbindung gebracht, sie steht auch für Intuition, Vertrauen und Verbindung zu unserem ursprünglichsten Inneren. In den vergangenen Jahren habe ich schon einiges über die Wintersonnenwende und deren Bräuche berichtet, doch von einem ganz besonderen Brauch möchte ich jetzt noch genauer sprechen, nämlich dem Gang der he
15. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Das heidnische Herz von Weihnachten: Was wir in dieser Zeit wirklich feiern
Weihnachten ist eines dieser Feste, bei denen viele so tun, als wäre die Geschichte klar — dabei ist sie alles andere als das. Unter Lichterketten, Tannenduft und kitschigen Werbespots liegt ein viel älteres Narrativ, eines, das schon gefeiert wurde, lange bevor irgendjemand in Europa von Bethlehem gehört hat. Und je tiefer man in die Geschichte eintaucht, desto offensichtlicher wird: Dieses Fest war schon heilig, bevor es christlich wurde. Ich sage das nicht, um irgendwem se
29. Nov. 20255 Min. Lesezeit


Yule in the City – Lichtmagie zwischen Asphalt und Schneeflocken
Der Dezember hat seine eigene Magie. Die Stadt glitzert in tausend Lichtern, und doch liegt etwas Archaisches in der Luft – etwas, das älter ist als jede Lichterkette. Zwischen Asphalt und Schneeflocken spüren wir die Sehnsucht nach Wärme, nach Sinn, nach einem Licht, das tiefer brennt als bloss elektrische Dekoration. Schon gewusst? Im vorigen Artikel haben wir tief in die Ursprünge von Weihnachten geblickt – weit vor Bethlehem, weit vor Jesus. Was wir heute feiern, war ein
29. Nov. 20252 Min. Lesezeit


Heidnische Wintertraditionen: In Vorbereitung auf die Wintersonnenwende
Es gibt eine besondere Ruhe, die sich zu dieser Jahreszeit über die Welt legt — eine Stille in der Luft, ein langsamer werdender Rhythmus, eine Erinnerung daran, dass selbst die Erde ruht. Und doch hetzen die meisten von uns durch diese dunklen Wochen, als könnte man das Licht mit blosser Produktivität zurückzwingen. Aber was, wenn wir es nicht täten? Was, wenn wir diese Zeit — das Warten vor Jul/Yule, vor der Rückkehr der Sonne — wieder heilig machen würden? Die Wochen vor d
13. Nov. 20255 Min. Lesezeit


Urban Mystic Winterzauber: Deinen eigenen Vänt-Leuchter gestalten
Wenn die Nächte länger werden und die Winternächte kommen, dann spüre ich den Ruf nach einem Licht. Nicht das grelle Neon, nicht die Kerzen im Schaufenster – sondern ein kleines, bewusstes Ritual: mein Vänt-Leuchter, der mich Woche für Woche bis zur Rückkehr des Lichts begleitet.: die neuheidnische Version des Adventskranzes, die mich sanft durch die Wochen bis zur Wintersonnenwende begleitet. Kurz zum Ursprung dieser Tradition Der Vänt-Leuchter kommt aus Skandinavien und
8. Nov. 20253 Min. Lesezeit


Die Schönheit des Kreises: Eine heidnische Sichtweise auf den natürlichen Fluss des Lebens
Der erste Frost auf einem geparkten Auto. Das Summen der Stadt unter einem Vollmond. Das blasse Grün von Moos, das eine Wand zurückerobert. Selbst in der Stadt hören die Zyklen niemals auf. Für viele Heid:innen und Hexen ist das Leben keine gerade Linie. Es bewegt sich in Kreisen — in Rhythmen, Wiederholungen und Zyklen, die die natürliche Welt widerspiegeln. Beim Beobachten dieser Zyklen geht es nicht darum, Regeln oder starre Rituale zu befolgen; es geht darum, zuzuhören, w
4. Nov. 20253 Min. Lesezeit


Im Rhythmus des Rückzugs – Schattenarbeit im November
Wenn der Nebel über die Strassen zieht und die Tage stiller werden, beginnt eine andere Art von Zeitqualität – nicht die der lauten Feste, sondern die des ehrlichen Hinschauens. Der November ist eine Schwellenzeit. Zwischen dem goldenen Leuchten des Herbstes und der tiefen Ruhe des Winters lädt er uns ein, nach innen zu reisen. Es ist die Zeit, in der die Natur stirbt, um sich zu erneuern. Und vielleicht dürfen auch wir loslassen, was nicht mehr zu uns gehört. Schattenarbeit
2. Nov. 20253 Min. Lesezeit


Licht und Dunkel – warum gesundes inneres Wachstum erst entsteht, wenn wir beidem Raum geben
Eine naturspirituelle Sichtweise zum Thema Schattenarbeit Kerzen flackern im Fenster, irgendwo riecht es nach Kürbis und kalter Erde.Die Welt wird stiller – und gleichzeitig werden manche Menschen nervös, denn diese Zeit der Dunkelheit und Innenschau erinnern sie oft an das, was sie lieber nicht fühlen wollen. An Endlichkeit. An Angst. An sie selbst. An Anteile von sich selbst, die sie lieber nicht anschauen wollen. Und genau dazu ist die dunkle Jahreshälfte da. Samhain – Hal
1. Nov. 20254 Min. Lesezeit


Samhain & die Ahnen – Wenn der Schleier dünn wird
Es gibt Geschichten, die beginnen mit einem Ende. Ich war etwa drei Jahre alt, als ich zum ersten Mal spürte, dass etwas verschwindet, ohne wirklich fort zu sein. Mein Grossonkel starb plötzlich – der Bruder meines Grossvaters. Ich erinnere mich, wie mein Grossvater uns die Nachricht überbrachte. Ich erinnere mich aber auch an den Geruch von Herbstlaub, an die Schwere in den Stimmen der Erwachsenen, und an das eigenartige Gefühl, dass die Welt gleichzeitig stillstand und weit
18. Okt. 20256 Min. Lesezeit


Im Schatten des Jahres: Ein Herbstkind über die dunkle Hälfte
Die Schönheit der dunklen Hälfte des Jahres Die meisten Menschen schreiben über das Rad des Jahres wie über ein Karussell voller Feste –...
12. Sept. 20253 Min. Lesezeit


Lughnasadh zum Vollmond – Die Erntezeit im urbanen Stil feiern
Ich bin naturverbunden aufgewachsen – in einer kleinen Stadt am Waldrand. Ich habe wilde Kräuter gesammelt, Beeren direkt vom Strauch genascht und den Rhythmus der Jahreszeiten nicht im Kalender, sondern im Körper gespürt. Heute sieht mein Leben anders aus: In meiner Altstadtwohnung ist das Einzige, was einer Sichel noch ähnelt, meine kleine Kräuterschere, mit der ich Basilikum für meine Spaghetti schneide. Und trotzdem – jedes Jahr, wenn der achte Vollmond naht, passiert etw
31. Juli 20255 Min. Lesezeit


Heidnische Feste: Das Rad des Jahres aus der Sicht einer Urbanen Mystikerin
„Was bedeutet es, im Einklang mit der Erde zu leben — wenn du kaum Zeit findest, deine Pflanzen zu giessen?“ Als ich gerade 15 Jahre alt war, bin ich den sogenannten Jahreskreisfesten oder heidnischen Jahreskreisfesten zum ersten Mal begegnet. Ich jonglierte noch nicht mit Arbeit, Rechnungen und Erschöpfung — ich war mitten in Schulalltag, Teenagerfrust und einem unbestimmten Gefühl, dass etwas fehlte. Während andere für Prüfungen lernten oder sich in Teenagerverliebtheiten v
22. Juli 20255 Min. Lesezeit
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