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Entdecke moderne Magie, spirituelle Power und feministsches Feuer durch narrative Kunst
All unsere Artikel auf einen Blick


Den Bann des Patriarchats brechen
Es gab eine Zeit, in der wir dem Rhythmus unseres eigenen Atems vertrauten. Als der Körper kein Schlachtfeld, sondern ein Tempel war. Als Intuition nichts war, das korrigiert werden musste, sondern geehrt werden durfte. Als das Göttliche nicht fern, strafend oder jemandem gehörig war, sondern lebendig in Haut, Erde, Blut und Atem. Und dann geschah etwas. Leise. Langsam. Fast höflich. Zuerst nicht mit Feuer und Ketten, sondern mit Geschichten. Mit Bildern. Mit Gebeten, die uns
vor 1 Stunde10 Min. Lesezeit


Von Brigid bis Maria: Wie alte Götter im Heiligenkleid weiterleben
Du gehst durch die Stadt, vorbei an einer Kirche, einer alten Kapelle, und denkst: ‚Noch ein Heiliger, der mir Schutz bringen soll.‘ Aber was, wenn ich dir sage, dass viele dieser Heiligen ursprünglich mächtige, uralte Göttinnen und Götter waren – nur in ein christliches Gewand gesteckt? Am heutigen St. Brigid's Tag (1. Februar) möchte ich einen Moment innehalten, um über die tieferen Schichten dieser Wurzeln nachzudenken. Willkommen in der urbanen Welt der Heiligen – wo kath
vor 2 Tagen4 Min. Lesezeit


Ein Ruhiger Morgen mit Göttin Brigid
Es ist noch früh. Die Stadt schläft noch halb. Ich tapse barfuss in die Küche wie in einen Tempel mit Wasserkocher, den ich gähnend anschalte um mir meinen Tee vorbereiten zu können. Während ich warte, geniesse ich diese ganz besondere Stille am morgen, die mir jeweils ein Gefühl von Geborgenheit gibt. Ich zünde eine Kerze an, denn bevor der Tag so richtig in die Gänge kommt, habe ich vor die Stille für eine sanfte Aufrufung zu nutzen. „Brigid“, sage ich leise und warte. Die
vor 3 Tagen3 Min. Lesezeit


Wem nützt eigentlich das Patriarchat?
Das Patriarchat? Es ist wie ein alter Zauberspruch, der uns alle fesselt — nur dass die meisten gar nicht merken, dass sie gebunden sind. Es verspricht Macht und Ordnung, doch verteilt es ungleich, zwingt Rollen auf und schadet allen, die darin stecken. Warum hält es sich noch? Weil es tief in den Geschichten verankert ist, die wir uns erzählen. Und weil ein paar wenige, die gerade oben stehen, den Zauber gern beibehalten. Es ist, als würden wir in einem Theaterstück mitspiel
vor 5 Tagen4 Min. Lesezeit


Das Fest von Imbolc – Wenn die Erde wieder zu atmen beginnt
Es gibt einen Moment in jedem Jahr, in dem sich das Licht verändert. Die Luft trägt noch den kühlen Atem des Winters, und doch liegt etwas Sanftes darin – ein Versprechen statt einer Warnung. Es ist subtil, fast geheim: Knospen, die unter der Rinde anschwellen, das erste Vogelgezwitscher, der zarte Duft tauender Erde. Das ist Imbolc , das Fest des Erwachens und des Lichts – der leise Herzschlag zwischen Winter und Frühling. Etymologie: „Im Bauch“ der Erde Der Name Imbolc
24. Jan.3 Min. Lesezeit


Narrative Kunstmagie als moderne Zauberei
Manche fragen sich vielleicht, was Narrative Kunstmagie (engl. Narrative Art Magick ) überhaupt bedeutet. Es ist kein Begriff, der in der magischen Community weit verbreitet ist – erst recht nicht im deutschsprachigen Raum. Und doch ist er in meiner Welt zu einer der wesentlichsten Formen von Zauberarbeit geworden. Für mich beginnt Narrative Kunstmagie manchmal ganz unspektakulär in meiner Küche. Nicht in einem Tempel. Nicht im Wald. Sondern zwischen einer halbfertig getrunke
21. Jan.3 Min. Lesezeit


Das Frühjahr: Schwellenraum zwischen innerer Neuordnung und äusserem Wachstum
In vorangehenden Artikeln haben wir bereits über Neuanfänge gesprochen – und darüber, dass ein „Jahresbeginn“ längst nicht in allen Kulturen (und auch nicht für alle Menschen heute) mit dem 1. Januar zusammenfällt. Zeit wird nicht überall gleich erlebt. Und Wandel folgt selten einem linearen Kalender. Ich persönlich habe ein eher ambivalentes Verhältnis zum Thema Neubeginn. Für mich ist er kein klarer Schnitt, kein symbolischer Reset-Knopf, sondern ein Prozess in mehreren Stu
17. Jan.2 Min. Lesezeit


Heidnische Spiritualität in Partnerschaft mit dem Göttlichen
In einer Stadt zu leben bedeutet, von unzähligen Kulturen, Traditionen und Glaubenssystemen umgeben zu sein – vielschichtig, widersprüchlich, lebendig. Genau das liebe ich am urbanen Leben. Es lädt zu Neugier ein statt zu Gewissheiten, zu Beobachtung statt zu Dogmen. Ich verstehe nicht alles, dem ich begegne, und ich stimme auch nicht allem zu – und doch liegt in dieser täglichen Koexistenz von Unterschiedlichkeit etwas zutiefst Schönes. Das ist ein Teil dessen, was eine Stad
11. Jan.3 Min. Lesezeit


Als Ganzes geboren: Verantwortung, Balance und das heidnische Menschenbild
Es gibt eine Vorstellung, die tief in vielen natur‑ und erdverbundenen Traditionen verwurzelt ist – und die in einer Welt der ständigen Selbstoptimierung fast leise radikal wirkt: Wir werden als Ganzes geboren. Nicht perfekt. Nicht fertig. Aber ganz. In heidnisch geprägten Weltbildern ( natur-und erdverbundene Glaubensrichtungen ) kommen Menschen nicht als sündig, gebrochen oder grundsätzlich fehlerhaft zur Welt. Wir treten ins Leben als Teil eines lebendigen Gefüges – Natur
9. Jan.3 Min. Lesezeit


Der Mensch im heidnischen Weltbild – Ein Wesen im Netz des Lebens und der göttlichen Natur
In einer modernen Welt, die den Menschen oft über die Natur erhebt, wirkt das heidnische Weltbild fast wie ein Gegenentwurf – und vielleicht gerade deshalb so wohltuend. Hier ist der Mensch keine Krone der Schöpfung, kein göttlich eingesetzter Verwalter, kein distanzierter Beobachter der Natur. Er ist ein Teil von ihr , gewoben in ein Netz aus Beziehungen, Zyklen, Kräften und Geschichten, die weit älter sind als jede menschliche Kultur. Das heidnische Naturverständnis ist nic
5. Jan.6 Min. Lesezeit


Warum „Die Natur wollte es so“ kompletter Quatsch ist – die patriarchalen Mythen entzaubert
Oder: Biologie – aber bitte mit Patriarchat Du sitzt in deinem Lieblingscafé, die Stadt summt um dich herum wie ein lebendiger Organismus, Scheinwerfer spiegeln sich auf regennassen Strassen, der Duft von Espresso kitzelt deine Nase, dein Matcha ist perfekt aufgeschäumt – und plötzlich hörst du es wieder.Diesen Satz. Dieses müde alte Flüstern vermeintlicher Wahrheit:„Biologisch gesehen bevorzugen Männer einfach jüngere Frauen.“ Ah. Natürlich. Irgendwo, in einer staubigen Ecke
3. Jan.8 Min. Lesezeit


Kunstmagie ist nicht dazu da, gut in Kunst zu sein
… sondern um dich daran zu erinnern, warum du überhaupt erschaffst Neues Jahr, neues …? Nein. Fuck that. Lass uns über Kreativität sprechen. Jeden Januar füllt sich die Stadt mit Spiegeln. Schaufenster. Fitnessstudio-Fassaden. Vision Boards, getarnt als gute Vorsätze. Wir werden eingeladen, uns neu zu erfinden.Uns zu optimieren.Zu polieren, was sich noch unfertig anfühlt. Unproduktiv. Noch nicht ganz perfekt. In diesem Denken steckt eine leise Lüge – mitten im Herzen dessen,
2. Jan.4 Min. Lesezeit


Neubeginn kennt viele Wege: Silvester und andere Jahreswechsel weltweit
Ich laufe durch die engen Gassen der Stadt. Am 31. Dezember, früh morgens, ist alles noch still. Die Strassen sind leer, nur die letzten Gläser vom Vorabend klirren leise in den Hinterhöfen, und ich geniesse diesen Moment der Ruhe. Es ist ein Übergang, ein Atemzug zwischen dem Alten und dem Neuen, den die hektische Feier des bevorstehenden Abends noch nicht erreicht hat. Doch warum feiern wir diesen Tag eigentlich? Warum genau den 31. Dezember ? War das schon immer so? Tatsäc
31. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Ein Faden, sie alle zu verbinden: Kunst zwischen mentalem Wohlbefinden & Magie
Über Psychologie, Atem, Kunst und den roten Faden, den ich lange nicht gesehen habe Lange Zeit wirkte meine Arbeit wie eine Sammlung einzelner Fäden. Ausgebildet in Beratender Psychologie, MBSR und Pranayama hatte ich die Möglichkeit, viele Konzepte, die menschliches Wohlbefinden unterstützen, kennenzulernen – und weiterzugeben. Jeder Weg bot Einsicht, Struktur und Tiefe. Und doch blieben sie, für sich genommen, genau das: Fäden. Die Psychologie lehrte mich, wie Menschen sich
30. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Jenseitsverständnis aus heidnischer Sicht – Zwischen Welten, Ahnen und Naturkräften
In modernen Weltbildern wird der Tod oft linear oder final gedacht – häufig als eindeutiges Endziel. In narurverbundenen, heidnischen Traditionen jedoch ist das Jenseits oft vielschichtig, durchlässig und eng mit Natur, Ahnen und kosmischen Kräften verbunden. Es ist kein fernes „Endziel“, sondern Teil eines lebendigen Netzes, in dem alles fortbesteht – auf unterschiedlichen Ebenen und in vielfältiger Form. Bekannte Jenseitskonzepte im Heidentum Das, was wir heute unter „ Heid
27. Dez. 20254 Min. Lesezeit
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